M1: Heimsieg im letzten Saisonspiel

Die Kissinger Herren konnten die erfolgreiche Rückrunde das letzte Spiel der Saison mit 30:24 (12:10) für sich entscheiden und machen mit diesen zwei Punkten gegen Friedberg sogar noch einen Platz in der Tabelle gut.

Gegen Friedberg, die auf Grund des Personalengpasses größtenteils mit ihrer A-Jugend anreisten, startete Kissing zunächst dominant ins Spiel. Über gut ausgespielte Angriffe verwandelte der KSC meist sicher und ging über 7:3 mit 9:5 in Führung. Die junge Mannschaft des TSV hatte große Probleme mit der Kissinger Abwehr und die teils unstrukturierten Angriffe endeten oft im Zeitspiel. Beherzte Notwürfe auf dem Rückraum waren dann der Lösungsansatz. Mit diesem Mittel hatte Friedberg vor allem zu Ende der 1. Hälfte öfter Erfolg als man es sich auf Kissinger Seite gewünscht hatte. Trainerin Steiner stellte daher ihre bislang defensive Formation auf die aggressivere 3:2:1-Deckung um. Zur Halbzeitpause verkürzte Friedberg noch auf 12:10.

Sichtlich unzufrieden mit der gezeigten Leistung ging Kissing in die Kabine. Die dort besprochenen taktischen Mittel zeigten Wirkung: aus dem minimalen 13:12-Vorsprung wurde innerhalb von 11 Minuten ein 22:13. Grundlage für den 9:1-Lauf war ein starker Keeper Leuprecht im Kissinger Kasten, der die „100-prozentigen“ Chancen fast alle wegnahm und über eine knappe Viertelstunde sein Tor fast vernagelte. Über die schnellen Außen ging es dann in den Gegenstoß zum Torerfolg. Friedberg nahm zu diesem Zeitpunkt den Part eines unbeteiligten Zuschauers ein und hatte wenig bis gar nichts dagegenzusetzen. Mit etwas gedrosselter Leistung und einigen Konzentrationsfehlern gab Kissing dem TSV die Möglichkeit der Ergebniskosmetik. Kreisläufer Valentin Ußling blieb es vorbehalten pünktlich zur Schlusssirene zum 30:24 für Kissing einzunetzen.

Mit diesem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage der Bobinger Herren macht der KSC in der Endabrechnung noch einen Platz gut und landet am Ende auf Rang 5.

 

Es spielten:

KSC: Leuprecht, Tolks (beide TW); Bergner, Ußling (1), Barth (4), Antonitsch (3), S. Schneider (2), Heger (9/3), Lohse (4), Bieringer (2), Buschendorf (3), Zaja (2), T. Schneider.

TSV III: Eberle, Pöppel (beide TW); Renner (1), Maas (2), Artkern (2), Wydra (9), Basch, Herrmann, Schönfeldt (4), Baur (2/1), Fuchs (4).

 

M1: Derby im letzten Heimspiel

Die Kissinger Herren empfangen im letzten Spiel der Saison die 3. Mannschaft des TSV Friedberg.

Anpfiff der Partie gegen den Lokalrivalen ist am Samstagabend um 19:30 Uhr. Laut Tabelle steht Friedberg III aktuell auf einem Abstiegsplatz. Sorgen macht dem TSV aber vor allem seine 2. Mannschaft, die eine Liga darüber ebenfalls vom Abstieg bedroht sind. Sollte die 2. Mannschaft sich in der Landesliga nicht halten können, muss die Dritte ohnehin zwangsabsteigen. Wie der Spielplan es will, spielen beide Mannschaften zeitgleich am Samstagabend und laut aktuellen Informationen wird das Hauptaugenmerk verständlicherweise auf die zweite Mannschaft gelegt. Somit wird es eine Überraschung werden, mit welchem Kader die Friedberger in Kissing auflaufen.

Trainern Steiner freut sich auf das letzte Spiel der Saison: „Wir haben eine grandiose Rückrunde hingelegt und genießen jetzt den letzten Auftritt daheim.“ In Zahlen ausgedrückt liest sich die Rückrunde aus Kissinger Sicht besonders gut: 15 Punkte wanderten in der zweiten Saisonhälfte aus das Kissinger Punktekonto, lediglich 5 Punkte blieben bei den Gegnern. Für das letzte Spiel sind wieder zwei Punkte das Ziel, dafür steht Trainerin Steiner fast der ganze Kader zur Verfügung. Bereits im Urlaub sind Philip Zechmann und Julius Brandl, der Einsatz von Kreisläufer Valentin Ußling ist noch fraglich.

 

Die weiteren Spiele:

 

Samstag, 24.03.2018

13.20 Uhr  E-Jugend Spieltag beim TSV Schwabmünchen

17.30 Uhr  TSV Göggingen II – Herren II

19.30 Uhr  Herren I – TSV Friedberg II

 

Sonntag, 25.03.2018

13.00 Uhr  TSV Friedberg II – männl. C-Jugend

14.30 Uhr  Damen I – VfL Günzburg

16.30 Uhr  männl. A-Jugend – SG Augsburg/Gersthofen

17.00 Uhr  TSG Augsburg – Damen II 

 

Julia Rawein (jura) 

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