M1: gefordert beim nächsten Aufsteiger

Am Sonntagnachmittag um 17 Uhr sind die Kissinger Herren erneut bei einem Aufsteiger gefordert. Dieses Mal geht nach Wittislingen zur HSG Lauingen-Wittislingen. Die Gastgeber finden bisher nur schwer in die Liga und sind bisher punktlos am Tabellenende. Schaut man aber die Ergebnisse an, wird klar, dass man sie nicht auf leichte Schulter nehmen darf. Die Niederlagen waren immer extrem knapp, die höchste Differenz betrug drei Tore.

Für Trainerin Steiner gibt es keine leichten Spiele, aber diese Partie erfordert – ebenso wie das letzte gegen Ichenhausen – einen Pflichtsieg, wenn man unter die Top 3 der Liga kommen will. Kissing steht bisher mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang 5. Nach dem erkämpften Arbeitssieg in Ichenhausen ist auch diesen Sonntag eine schwere Aufgabe zu erwarten: neben den Langzeitverletzten Lohse und Heger fällt Kreisläufer Ußling mit einer Knieentzündung für 4-6 Wochen aus. Zudem fehlt Simon Schneider der Mannschaft ebenfalls. Trainerin Steiner fährt mit gesundem Respekt nach Wittislingen: „Die HSG wird alles daran setzen um daheim zu gewinnen. Sie brauchen endlich Punkte und sind bisher denkbar knapp immer dran gescheitert. Wir werden aber alles geben, um die Punkte wie auch in der Vorwoche nach Hause zu holen.“

Die weiteren Spiele:

 

Sonntag, 21.10.2018

10.00 Uhr  Minispielfest beim TSV Bobingen

17.00 Uhr  HSG Lauingen-Wittislingen – Herren I

 

 

Samstag, 20.10.2018

14.00  Uhr  TSV Landsberg – männl. C-Jugend

14.15 Uhr   Spieltag der männl. D-Jugend in Gersthofen

18.00 Uhr  SG Kempten-Kottern – männl. A-Jugend

18.00 Uhr  TG Landshut – Damen I

 

Julia Rawein / jura

M1: erster Saisonsieg gegen Ichenhausen

Am vergangenen Samstag bezwangen die Kissinger Handballer den Aufsteiger Ichenhausen mit 28:22 (14:15) und holen damit die ersten Punkte der Saison.

In einem bis zur 45. Minute offenen Spiel kämpften zwei hoch motivierte Teams um den Sieg. Kissing konnte anfangs zwar mit einer aggressiven Defensive punkten, jedoch bereitete die mangelnde Torhüterleistung Trainern Steiner Kopfzerbrechen. Im eigenen Angriff war Rückraumshooter Tobi Barth ein Garant für wichtige Tore, in Szene gesetzt wurde er von den Spielmachern Tobi Fuchs und Tim Antonitsch. War der Rückraum dicht, so wurde abgeräumt und Rechtsaußen Marco Bergner vollstreckte. Eine frühe, direkt rote Karte (17. Minute) gegen Simon Schneider sowie eine Kopfverletzung von David Zaja in der 23. Minute brachte den KSC kurz aus dem Tritt und ermöglichte den Gastgebern eine 14:13-Halbzeitführung.

Wie solidarisch Sportler untereinander sind, zeigte sich in der Halbzeitpause. Zajas Cut oberhalb des Auges wurde von Stefan Leuprecht zusammen mit dem Ichenhausener Spieler Max Hornung verarztet und mit einem Kopfverband war Zaja wieder einsatzbereit. Kissing kämpfte sich zusammen mit ihrem Abwehrchef Zaja ins Spiel zurück und glich nach einem 17:19-Rückstand auf 19:19 aus. Die beiden starken Kissinger Barth und Bergner erzielten dann die erste Kissinger Führung seit der 16. Minute. Diese zwei-Tore-Führung verteidigte der KSC dann bärenstark und Torwart Leuprecht vernagelte sein Gehäuse. Ein 4:0-Lauf tütete dann den ersten Saisonsieg ein und Ichenhausen war nach langem Kampf geschlagen. Spielmacher Tim Antonitsch machte mit dem letzten Tor der Partie den Deckel auf den 28:22-Auswärtssieg. Trainerin Steiner zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: „Das war definitiv kein einfacher Sieg, auch wenn das Ergebnis danach ausschaut. Ein riesen Lob an die Mannschaft, vor allem Ußling und Fuchs haben im Mittelblock nach dem Ausfall von Schneider und zeitweise auch Zaja ein richtig gutes Spiel gemacht!“

 

Es spielten:

Leuprecht, Tolks, Krais (alle TW); Fuchs (3), Ußling, Bergner (6), Barth (7), Antonitsch (5), Schneider (2), Zechmann (1), Buschendorf, Zaja (4).

jura

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

Social Media