M1: Sensationspunkt gegen den Tabellenführer

In einem spannenden und hart umkämpften BOL-Spiel holten sich die Kissinger Herren gegen den Tabellenführer TV Gundelfingen mit 22:22 (12:9) ein verdientes Unentschieden.

Lange Zeit sah es auch so aus, als dass Kissing mit einem doppelten Punktgewinn vom Platz gehen würde. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase mit zwei starken Keepern in den jeweiligen Gehäusen führte Kissing zur Halbzeit dank einem 3:0-Lauf mit 12:9. Der KSC setzte die taktischen Anweisungen von Trainerin Steiner in Reinkultur um und streute so ordentlich Sand ins Gundelfinger Getriebe. Das defensiv geprägte Spiel setzte sich auch in Halbzeit zwei weiter fort. Die groß gewachsene Abwehr der Gäste konnte nicht mit Rückraumwürfen überwunden werden, daher suchte Kissing über seinen starken Spielmacher Tim Antonitsch alternative Wege durch das Bollwerk. Der Weg ging oft über einen zweiten Kreisläufer oder über den zweikampfstarken Tobi Fuchs und Kissing führte zur 40. Minute überaus verdient mit 15:10. Ab jetzt begann aber Gundelfingens stärkste Phase und bis zur 55. Minute egalisierten die Gäste den Rückstand zum 20:20. Die mitgereisten Fans feierten diesen Aufschwung frenetisch und mit ordentlich Feuer ging es in die letzten fünf Minuten. Tim Antonitsch netzte in der letzten Minute mit seinem fünften Treffer zum 22:21 für Kissing ein, doch der TVG hatte noch seine Auszeit parat. 18 Sekunden vor Schluss erzielte Kapitän Bauer den Ausgleich, der letzte Angriff der Kissinger lief ins Leere.

Das Unentschieden betitelte Gundelfingen selbst als „Blaues Auge“ im Kampf um die Meisterschaft. Trainern Steiner freut sich über den Punktgewinn: „Klar ärgert man sich, dass es nicht zwei Punkte sind. Wir hatten sie eigentlich schon, aber nicht umsonst sind sie Tabellenführer und können auch in so einem Spiel wieder zurückkommen“. Den Grund für die über weite Strecken exzellente Leistung kennt sie: „Die Mannschaft hat sich perfekt an den Matchplan gehalten und sich taktisch sehr diszipliniert. Das war ein echt gutes BOL-Spiel“.

Es spielten:

Leuprecht, Tolks, Krais (alle TW); Fuchs (7); Ußling, Bergner (2), Barth (5/2), Antonitsch (/5), Schneider (1), Brandl, Zechmann (1), Klüglich, Zaja (1), Cless.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

Social Media