D1: auch ohne Harz erfolgreich

Die Damen des SC Kissing haben mit einem 26:23 Sieg bei der HG Ingolstadt aufhorchen lassen. Damit springen sie zum Abschluss des Handballjahres auf Rang vier der LandesligaSüd.

Eine Krankheitswelle hatte die Handballerinnen im Vorfeld ziemlich dezimiert, unter anderem Trainerin Anita Steiner konnte nicht mit nach Ingolstadt fahren. Für sie war ihre Vorgängerin Julia Rawein als Verantwortliche mit dabei.

Kissing spielte erneut seine 3-2-1- Abwehr und ärgerte damit den wurfstarken Ingolstädter Rückraum gehörig. Melanie Habold, die mit einem Schnitt von beinahe acht Treffern in die Begegnung gegangen war, konnte sich gegen die offensive Deckung des SC kaum entfalten und traf nur einmal. Die Abwehrarbeit war über die gesamten 60 Minuten ausgezeichnet und der Kern des Kissinger Auswärtssieges.

Denn der Gegner fand über die Spielzeit kein Rezept gegen die aggressive Abwehr. Kissing musste zwar zwei Schwächephasen überstehen, in denen es vorne nicht lief und die Damen minutenlang kein Tor schafften. Aber auch da konnten sie sich auf ihre Deckung verlassen. Torfrau Anki Lang hielt zudem einige wichtige Würfe in diesen kritischen Phasen.

Darum war der SC stets vorne, ohne wegzuziehen. Defensiv machte Sarah Gottwald auf einer vorgezogenen Position und Hannah Ruchti im stark beanspruchten Mittelblock eine sehr gute Partie. Gottwald setzte im Angriff zudem Kreisläuferin Kathrin Winter regelmäßig ein. Ihr gelangen viele Tore. Aus der Distanz war Irmi Kefer die gefährlichste Kissinger Angreiferin.

Das reichte nach einer kampf- und abwehrstarken Vorstellung für den Kissinger Auswärtssieg. Mit dem 26:23 springt der SC zum Abschluss des Handballjahres auf Rang vier in der Landesliga Süd.

Ingolstadt, das sich über weite Strecken der Hinrunde Hoffnungen machen konnte, in den Kampf um die Meisterschaft einzugreifen, ist nach dieser Niederlage punktgleich mit Kissing Fünfter. Es sieht wohl so aus, als würde das Rennen um den Aufstieg zwischen HT München, München Laim und der TG Landshut ausgetragen, Kissing hat bereits fünf Zähler Rückstand auf Rang drei. Die Hinrunde endet für den SC am 11. Januar mit dem Heimspiel gegen Biessenhofen – Marktoberdorf.

Rawein freute sich über den gelungenen Abschluss: „Nach den letzten zwei Niederlagen können wir mit diesem Sieg gegen einen starken Gegner beruhigt in die Pause gehen. Die Mannschaft hat toll verteidigt und 60 Minuten lang alles gegeben. Im Januar geht es weiter, dann wollen wir weiter Punkte holen für den Kampf um den Klassenerhalt.“

 

Domenico Giannino

 

 

 

 

 

 

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1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

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