Landshut gewinnt das Männerturnier 2019

Nach einem langen Tag mit insgesamt 16 Handballspielen stand der diesjährige Sieger des Marcus-Burtschak-Gedächtnisturniers fest. Im Finale setzte sich die TG Landshut mit 16:14 gegen Anzing durch. Dritter wurde der Titelverteidiger VfL Günzburg, der im kleinen Finale gegen Fürstenfeldbruck II mit 14:9 die Oberhand behielt. Kissing schloss das hochkarätig besetzte Turnier auf dem 5. Platz ab.

Anzing holte sich zwar wie 2017 wieder „nur“ Rang 2, konnte aber dieses Jahr bei den Einzelprämierungen groß abräumen. Mit Matthias Haberthaler stellte der SVA den wertvollsten Spieler und mit Rechtsaußen Florim Hoxha den besten Torschützen.Bei der Wahl zum besten Torwart gewann Kissings Stefan Leuprecht die Abstimmung der Mannschaftsverantwortlichen. Alle drei Spieler durften sich über Handtücher freuen, die Mannschaften auf den Plätzen 1-3 erhielten Preise der Brauerei Unterbaar.

Kissings Trainer Janos Füsi zeigte sich mit dem Turnier zufrieden: „Platz 5 ist bei dieser Besetzung ein echt gutes Ergebnis. Vor allem freut mich, dass die Mannschaft immer gekämpft und sich richtig gut präsentiert hat“.

Der Auftakt gegen den späteren Turniersieger Landshut hielt gleich zu Beginn einen Schockmoment bereit. Kissings Rückraumspieler Tobias Fuchs verletzte sich im 2. Angriff an der Schulter, damit war das Turnier frühzeitig für ihn beendet. Der KSC ließ sich von diesem Ausfall aber nicht irritieren und lag bis zur 15. Minute gleichauf mit dem Bayernligisten. Es zeigte sich aber jetzt schon der Ligenunterschied: jeder technische Fehler wurde mit einem gnadenlosen Gegenstoß bestraft und innerhalb weniger Minuten kippte das Spiel von 5:5 auf 12:6 zugunsten des Bayernligisten. Am Ende hieß es 20:9 für Landshut.

Gegen Simbach zeigte sich Kissing im nächsten Spiel dann wacher, auch die von Füsi geforderte Rückwärtsbewegung nach Ballverlusten wurde umgesetzt. Statt in Konter reinzulaufen setzte Kissing jetzt selbst auf Gegenstöße. Die Achse Leuprecht-Heger funktionierte einwandfrei und Felix „Shelly“ Heger stellte mit einem Hattrick direkt das 3:0 her. Simbach, die Gäste mit der weitesten Anreise, stellte urlaubsbedingt zugleich auch den kleinsten Kader am Turnier und hatte gegen die Kissinger nicht mehr viel anzubringen. Die TSV-Abwehr suchte nur selten den Körperkontakt und ließ den KSC ihr Angriffsspiel sauber aufbauen. Verdient gewann Gastgeber Kissing diese Partie mit 15:11.

Gegen den Bayernliga-Aufsteiger Fürstenfeldbruck II sah es dann wieder ganz anders aus. Im Vergleich zur recht harmlosen Simbach-Abwehr langte Bruck etwas anders zu und unterband den Kissinger Spielaufbau schon früh. Zudem war die Chancenverwertung des Gastgebers in diesem Spiel mehr als mangelhaft, gerade das „verflixte siebente“ Tor wollte einfach nicht fallen. Kreisläufer David Zaja, einer der besten Kissinger Spieler an diesem Turnier, übernahm dann diesen Job und netzte das siebte Tor ein. Viel ging dann aber nicht mehr, Kissing verlor das Spiel am Ende gegen den starken Aufsteiger mit 8:14.

Mit einem Sieg aus drei Gruppenspielen hieß es dann Spiel um Platz 5 für die Kissinger Herren. Gegner war der Landesliga-Aufsteiger SC Unterpfaffenhofen/Germering. Nach bereits 90 Minuten in den Knochen war dieses Spiel dann von beiden Seiten wenig spektakulär, die Fehlerquote war deutlich höher als in den Partien davor. Unnötigerweise gab es auf beiden Seiten dann noch schwerere Verletzungen, für den Spieler der Münchner Spielgemeinschaft ging es mit dem Verdacht auf einen Bruch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Ebenfalls ohne Fremdeinwirkung zog sich Kissings Heger, der zu Vorbereitungsbeginn erst aus der knapp einjährigen Pause nach einem Kreuzbandriss zurückkehrte, dann noch eine Knieverletzung zu. Kissing gewann das Spiel knapp mit 15:14, das Ergebnis stand aber nach diesen Verletzungen eher im Hintergrund.

 

Wir wünschen allen Verletzten eine baldige Genesung und eine schnelle Rückkehr aufs Hallenparkett!

Wir bedanken uns bei den Mannschaften, Schiedsrichter und allen Helfern für den reibungslosen Ablauf und bei unserem Sponsor Unterbaar für die Bereitstellung der Preise! Wir freuen uns jetzt schon auf das Turnier 2020!

Die Platzierungen:

  1. TG Landshut
  2. SV Anzing
  3. VfL Günzburg
  4. Fürstenfeldbruck II
  5. Kissinger SC
  6. SC Unterpfaffenhofen/Germering
  7. TSV Niederraunau
  8. TSV Simbach

 

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1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

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