M1: Saisonauftakt am Sonntag in Haunstetten

Nach dem letztwöchigen Saisonstart der Damen geht es auch bei den 1. Männern des Kissinger SC endlich los. Zum Auftakt geht es am Sonntagnachmittag um 16:30 Uhr nach Haunstetten.

Haunstetten konnte in der abgelaufenen Saison mit ihrer 2. und 3. Mannschaft einen Doppelaufstieg feiern, dementsprechend wird die BOL jetzt von der 3. Reserve besetzt. Laut eigenem Vorbericht ist die Mannschaft um Spielertrainer Bause eine Mischung aus alten Recken und letztjährigen A-Jugendlichen, die sich vor allem den Klassenerhalt als Ziel auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Ein ganz anderes Ziel haben sich die KSC-Männer gefasst. Das obere Mittelfeld soll es werden. Die Vorbereitung gestaltete sich auf Grund der Hallensituation, auch aber der Urlaubsplanung der Männer als sehr umständlich. Trainerin Steiner bezeichnete es selbst als eher „durchwachsene“ Vorbereitung. „Ich kann nicht genau sagen, wo wir wirklich stehen. Das wird sich jetzt am Sonntag dann endgültig zeigen“, so die Trainerin am Mittwochabend nach dem Abschlusstraining. Die Verletzung von Felix Heger im Pokalspiel hat sich als gravierend herausgestellt: Riss des vorderen Kreuzbands sowie Einriss des Meniskus. Für den jungen Rückraumspieler bedeutet das bereits vor Saisonbeginn das Saisonaus. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und wie es mittlerweile in den Handballkreisen fast normal ist: COMEBACKSTRONGER!

Außer Felix Heger wird Manuel Buschendorf urlaubsbedingt dem Team noch fehlen.

Allen Umständen zum Trotz ist die Mannschaft extra motiviert und will am Sonntag die ersten Punkte der Saison 2018/19 einfahren.

 

Die weiteren Spiele:

Samstag, 22.09.2018

10.00 Uhr Minispielfest beim SV Mering

15.15 Uhr SV Mering – männl. C-Jugend

17.00 Uhr SV Mering II – Herren II

Sonntag, 23.09.2018

14.30 Uhr TSV Altenfurt – weibl. A-Jugend JSG

15.00 Uhr TSV Meitingen – weibl. B-Jugend JSG

D1: Fehlstart in die Saison 18/19

Den Kissinger Damen ist ihr Saisonstart in der Landesliga gehörig missglückt. Beim 19:40 (7:20) in München Laim lief bei den Handballerinnen nicht allzu viel zusammen.

Die Oberbayern setzten den SC mit ihrer offensiven Deckung früh unter Druck. Kissing musste an diesem Tag auf Spielmacherin Sarah Gottwald verzichten, die noch im Urlaub weilte, und fand darum keine Antwort auf diese taktische Herausforderung. Viele Ballverluste nutzte Laim zu Kontertoren aus, nach acht Minuten war der Rückstand schon auf 1:5 angewachsen.

Kissing muss aufgrund der Renovierungsarbeiten an der Paartalhalle momentan in Dasing trainieren und kann da kein Harz einsetzen, das hemmte den Spielfluss zusätzlich. Ungewohnt viele technische Fehler und Fehlwürfe aus guten Positionen brachten die Gäste immer weiter ins Hintertreffen. Kissing schaffte es kaum, erfolgreiche Abschlüsse zu generieren. Nach 22 Minuten stand ein ernüchternder 4:13 Zwischenstand auf der Anzeigentafel. Auch das 7:20 zur Pause ließ wenig Hoffnung auf ein Comeback in Hälfte zwei.

Kissing konnte aber zumindest bis zum 14:26 nach 42 Minuten den Rückstand noch einigermaßen erträglich gestalten. Beinahe das Schlimmste sollte aber noch kommen, denn in der folgenden Viertelstunde gelang den Damen kein einziger Treffer mehr, jetzt brach Kissing komplett auseinander. Laim konnte so bis auf 14:36 davonziehen.

Noch etwas Ergebniskosmetik gelang dem SC, aber der Saisonstart war mit der 19:40 (7:20) Niederlage dennoch gründlich verhagelt. Ganz am Ende gab es aber doch noch ein positives Erlebnis: Leonie Meißner, die Ende September nach Kiel ziehen wird, um dort ihr Masterstudium zu beginnen, konnte in ihrem Abschiedsspiel noch den letzten Kissinger Treffer erzielen.

Aber auch das konnte die Laune von Trainerin Julia Rawein nicht wirklich heben: „Puh, das Spiel mitanzusehen war richtig hart. Man kann es leider nicht anders sagen, aber: Das war heute ein Totalausfall von jeder einzelnen Spielerin. Von der harschen Kritik mit ausnehmen möchte ich aber unsere Torfrau Franzi Lang, die am Anfang noch wirklich viel herausgeholt hat. Ansonsten waren wir kopflos, mit enorm vielen Zeitstrafen schon in der ersten Hälfte und vielen Fehlwürfen. In zwei Wochen gegen Herrsching kann es nur besser werden.“ 

 

Lang; Kefer (1); Pusch (2); Eder (3); R. Gottwald (2), Huber (2); Lackner; Kalischko; Meißner (2); Winter (1/1); Walther; Herrmann; Krüger; Seitz (6/3).

 

Domenico Giannino (gia)

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

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