D1: Heimpremiere gegen Simbach

Ihre Heimpremiere feiern die Kissinger Handballerinnen am Samstag. Ab 17.30 Uhr ist dann der TSV Simbach zu Gast in der Paartalhalle.

Die Niederbayern haben das erste Saisonspiel etwas überraschend bei München Laim mit 24:21 gewonnen. Die Münchnerinnen, welche in der vergangenen Spielzeit nur sehr knapp den Aufstieg verpasst hatten, kamen vor allem mit ihrer aggressiven Abwehr nicht zu Recht. Da macht es dem SC Kissing Mut, dass am Samstag Irmi Kefer wieder in das Team zurückkehrt nach ihrer längeren Verletzungspause. Die gefährlichste Distanzschützin der Mannschaft wird ihrem Team bestimmt weiterhelfen können. 

Denn bei der Auftaktniederlage gegen HT München fehlte die erfahrene Halblinke noch. Ihre Rückkehr wird dem damals noch leicht ungeordnetem Angriffsspiel der Handballerinnen sicher mehr Schwung verleihen. Auch Franziska Osterhuber, deren Sperre aus dem Pokal zu Ende ist, wird ihren ersten Einsatz in der Landesliga haben. Zudem feiert Neuzugang Hanna Ruchti, die vom Landesliga – Absteiger Gundelfingen gekommen ist, ihre Premiere. 

Dafür fehlen am Samstag gleich vier Spielerinnen. Doro Zerbs ist erkrankt, Hannah Herrmann hat sich am Daumen verletzt und wird mindestens sechs Wochen ausfallen. Zudem verpasst Vanessa Kalischko aus privaten Gründen das erste Heimspiel, auch die zweite Torfrau Sabina Drexler wird wohl fehlen. 

Trainerin Anita Steiner wird darum einige A – Jugendliche in den Kader berufen. „Das geschieht in Absprache mit der Jugendtrainerin Julia Rawein,“ sagte der Coach. „Darum kann ich noch keine Namen nennen. Aber für uns zählt das Spiel gegen Simbach noch zur Vorbereitung, denn die Mädels müssen nach dem kurzfristigen Trainerwechsel noch die neuen Abläufe besser kennen lernen. Noch braucht die Mannschaft Zeit, um ihr volles Potential abrufen zu können. Aber natürlich wollen wir trotzdem alles dafür tun, die Punkte in Kissing zu behalten. Die Rückkehr von Kefer und Osterhuber wird uns dabei sicherlich enorm helfen.“  

 

Domenico Giannino

D1: viel Lob trotz Niederlage

Mit einer Niederlage sind die Kissinger Damen in die Landesliga gestartet. Beim HT München verloren die Handballerinnen am Sonntag mit 23:27 (12:15). 

Ohne die etatmäßige Halblinke Irmi Kefer fuhr der SC in die Landeshauptstadt. Sie hatte nach einer Verletzung noch Trainingsrückstand. Dafür war die lange verletzte Spielermacherin Sarah Gottwald wieder mit dabei. Auch Doro Zerbs feierte ihr Comeback. Hanna Neumeier aus der A – Jugend gab ihre Premiere in der Damen – Landesliga. 

Beim ersten Pflichtspiel für die neue Damentrainerin Anita Steiner war Kissing zunächst mindestens ebenbürtig. Die Defensive hatte das Angriffsspiel des HT gut im Griff, München hatte lange Probleme, zu geordneten Abschlüssen zu kommen. Dafür merkte man aber auch bei den Gästen, dass sie der Ausfall von Kefer trifft. Denn in der Offensive fehlte ohne die wurfstarke Spielerin oft der Fokus und die Struktur. 

Kissing agierte dabei oft zu ungestüm und nicht geordnet genug. Die technischen Fehler und Ballverluste bestrafte München durch effizient ausgespielte Konter. Somit musste der SC trotz der guten Positionsabwehr nach dem 3:3 ab der zehnten Minute durchgehend einem Rückstand hinterherlaufen. Der gute Einsatz und die mannschaftliche Geschlossenheit konnten nicht verhindern, dass dieser über ein 8:11 und ein 10:15 weiter anwuchs. Zur Pause lag Kissing mit 12:15 hinten. 

Doch das entmutigte die Handballerinnen nicht. Sie kämpften sich im zweiten Durchgang dank ihres guten Zusammenhalts und ihrer starken Abwehr wieder heran. Zwischen dem 18:18 und dem 20:20 Mitte der zweiten Hälfte stand das Spiel auf des Messers Schneide. Zwei Zeitstrafen schwächten dann die Defensive, aber sechs Minuten vor dem Ende schaffte Rebecca Gottwald per Siebenmeter nochmals den Anschluss zum 21:22. 

Mehr war aber nicht mehr drin für den SC. In erneuter Unterzahl konnten die Gäste nicht verhindern, dass der Gegner wieder auf 22:25 davon zog. Das war kurz vor dem Ende die Vorentscheidung. Trotz einer guten und mannschaftlich geschlossenen Vorstellung verlor der SC Kissing somit den Auftakt in der Landesliga mit 23:27 (12:15). 

Trainerin Anita Steiner lobte ihr Team trotz der Niederlage: „Wir haben schon viel richtig gemacht und uns durchgehend als Einheit präsentiert. Taktisch hat vor allem die Abwehr gut funktioniert, nur in Unterzahl hat da das Defensivverhalten noch nicht gepasst. Vorne jedoch waren wir nicht immer konzentriert und durchschlagskräftig genug. München hat auch unsere Fehler mit guten Kontern regelmäßig bestraft. Trotzdem war es bis kurz vor dem Ende knapp, dann konnten wir es aber in Unterzahl nicht mehr gut genug verteidigen.“

 

Lang; Neumeier; Pusch (1); Eder; R. Gottwald (7/6); Huber (5); Zerbs (1); Sirch; Kalischko; S. Gottwald (4/1); Winter (4); Herrmann (1). 

 

Domenico Giannino

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

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