D1: Fehlstart in die Saison 18/19

Den Kissinger Damen ist ihr Saisonstart in der Landesliga gehörig missglückt. Beim 19:40 (7:20) in München Laim lief bei den Handballerinnen nicht allzu viel zusammen.

Die Oberbayern setzten den SC mit ihrer offensiven Deckung früh unter Druck. Kissing musste an diesem Tag auf Spielmacherin Sarah Gottwald verzichten, die noch im Urlaub weilte, und fand darum keine Antwort auf diese taktische Herausforderung. Viele Ballverluste nutzte Laim zu Kontertoren aus, nach acht Minuten war der Rückstand schon auf 1:5 angewachsen.

Kissing muss aufgrund der Renovierungsarbeiten an der Paartalhalle momentan in Dasing trainieren und kann da kein Harz einsetzen, das hemmte den Spielfluss zusätzlich. Ungewohnt viele technische Fehler und Fehlwürfe aus guten Positionen brachten die Gäste immer weiter ins Hintertreffen. Kissing schaffte es kaum, erfolgreiche Abschlüsse zu generieren. Nach 22 Minuten stand ein ernüchternder 4:13 Zwischenstand auf der Anzeigentafel. Auch das 7:20 zur Pause ließ wenig Hoffnung auf ein Comeback in Hälfte zwei.

Kissing konnte aber zumindest bis zum 14:26 nach 42 Minuten den Rückstand noch einigermaßen erträglich gestalten. Beinahe das Schlimmste sollte aber noch kommen, denn in der folgenden Viertelstunde gelang den Damen kein einziger Treffer mehr, jetzt brach Kissing komplett auseinander. Laim konnte so bis auf 14:36 davonziehen.

Noch etwas Ergebniskosmetik gelang dem SC, aber der Saisonstart war mit der 19:40 (7:20) Niederlage dennoch gründlich verhagelt. Ganz am Ende gab es aber doch noch ein positives Erlebnis: Leonie Meißner, die Ende September nach Kiel ziehen wird, um dort ihr Masterstudium zu beginnen, konnte in ihrem Abschiedsspiel noch den letzten Kissinger Treffer erzielen.

Aber auch das konnte die Laune von Trainerin Julia Rawein nicht wirklich heben: „Puh, das Spiel mitanzusehen war richtig hart. Man kann es leider nicht anders sagen, aber: Das war heute ein Totalausfall von jeder einzelnen Spielerin. Von der harschen Kritik mit ausnehmen möchte ich aber unsere Torfrau Franzi Lang, die am Anfang noch wirklich viel herausgeholt hat. Ansonsten waren wir kopflos, mit enorm vielen Zeitstrafen schon in der ersten Hälfte und vielen Fehlwürfen. In zwei Wochen gegen Herrsching kann es nur besser werden.“ 

 

Lang; Kefer (1); Pusch (2); Eder (3); R. Gottwald (2), Huber (2); Lackner; Kalischko; Meißner (2); Winter (1/1); Walther; Herrmann; Krüger; Seitz (6/3).

 

Domenico Giannino (gia)

D1: Saisonauftakt gegen München-Laim

Wer auf den Spielplan der Kissinger Handballerinnen in der Landesliga blickt, kann ein Kuriosum entdecken: Die Damen spielen in der Hinrunde die ersten sieben Spiele auswärts. Der Grund dafür sind die anhaltenden Renovierungsarbeiten in der Kissinger Paartalhalle, die noch mindestens bis Mitte November andauern sollen. Darum ist auch das erste Saisonspiel der Kissingerinnen in der Fremde: Am Sonntag ab 16 Uhr sind sie bei München Laim zu Gast.

Der SC muss dann auf Sarah Gottwald verzichten, sie ist noch im Urlaub. Dafür tritt zum letzten Mal Leonie Meißner für Kissing an, sie wird Ende des Monats für ihr Masterstudium nach Kiel umziehen. Der Rest des Kaders ist vollzählig.

Die Hallensituation ist für den SC nicht ideal. Die Damen haben ihre Spiele so gelegt, dass sie in der ursprünglich bekannt gegebenen Renovierungszeit stets auswärts antreten konnten. Nach den wiederholten Verzögerungen jedoch sieht es so aus, dass sie für mindestens ein Heimspiel auf Hallensuche gehen müssen. Momentan trainieren sie in Dasing, aber diese Halle kommt für Punktspiele nicht in Frage. Das einzig Positive an dieser Situation ist, dass Kissing noch fast zwei Monate Zeit hat, einen Ersatz zu finden.

Trainerin Julia Rawein will sich davon aber nicht entmutigen lassen: „Der Fokus liegt bei uns klar auf dem ersten Spiel, mit einer Halle für Heimspiele beschäftigen wir uns dann, wenn es dafür Zeit ist. Wir sind gut aufgestellt und topfit nach unserer Vorbereitung. Die Mannschaft hat richtig Bock, nach all diesen Wochen endlich wieder um etwas Greifbares zu spielen. Dass man bei Laim harzen darf, hilft uns auch sehr, denn das hatten wir in der Vorbereitung selten.“

 

Domenico Giannino (gia)

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

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