D1 + M1: Doppelpack in SMÜ am Samstag

Am Samstag ab 18 Uhr kommt es für die Kissinger Herren zum wohl vorentscheidenden Spiel um Rang drei in der Bezirksoberliga. Dann sind sie beim Tabellennachbarn aus Schwabmünchen gefordert.
Der KSC gehört zu einem der vier Teams, das sich in der Bezirksoberliga keine Sorgen mehr machen muss. Denn nur die ersten Vier im Klassement haben momentan ein positives Punktekonto, darum beginnt der Kampf um den Klassenerhalt bereits beim Fünften. Zwischen Rang fünf und Rang zehn sind nur drei Zähler Unterschied, aber der KSC muss sich nicht nach unten orientieren. Nach der klaren Niederlage gegen den Tabellenführer aus Göggingen am letzten Sonntag entscheidet sich statt dessen am Samstag der Kampf um den dritten Platz. Schwabmünchen, der Vierte, steht nur zwei Zähler hinter dem KSC und empfängt ihn zum direkten Duell. Das Hinspiel gewann Kissing mit 29:25.
Der Dritte ist aber in Bestbesetzung. Wichtig wäre es, die Heimpleite gegen Göggingen aus den Köpfen zu bekommen, denn da war Kissing klar unterlegen und konnte nur anfangs mithalten. Trainer Janos Füsi möchte darum eine Reaktion sehen nach der hohen Niederlage: „Das letzte Spiel war schwach von uns, wir müssen uns hundertprozentig verbessern. Wir brauchen mehr Ruhe und Disziplin vorne und müssen defensiv stabiler stehen. Am Samstag wollen wir den Sieg unbedingt, das wird aber nicht einfach gegen die starken Schwabmünchner. Da müssen wir 60 Minuten lang alles geben und um den Sieg kämpfen„

und direkt im Anschluss: 

In Schwabmünchen sind die Kissinger Handballdamen am Samstag gefordert. Ab 20 Uhr wollen sie gegen den stark abstiegsbedrohten Aufsteiger punkten.
Der Spielplan hat sowohl das Duell der Kissinger Herren als auch das der Damen mit Schwabmünchen auf denselben Tag gelegt. Darum wird die Begegnung in der Damen-Landesliga direkt nach dem Spiel zwischen dem KSC und den Gastgebern in der Herren-Bezirksoberliga stattfinden.
Schwabmünchens Damen sind erst vergangene Spielzeit aufgestiegen, stehen aber mit mit sieben Zählern Rückstand auf den Zehnten Ingolstadt auf dem ersten Abstiegsplatz. Denn es sieht stark danach aus, als würden die letzten vier Mannschaften die Liga verlassen müssen und es in dieser Saison auch keine Relegation geben. Damit steht Schwabmünchen im Heimspiel gegen Kissing bereits stark unter Druck.
Der KSC hat am vergangenen Sonntag mit der Punkteteilung gegen Landshut zwar das Ende seiner Siegesserie hinnehmen müssen, steht aber als Vierter dennoch ausgezeichnet da. Die letzte Niederlage gab es Anfang Dezember, das Hinspiel gegen Schwabmünchen gewann Kissing ungefährdet mit 25:21. Am Samstag sind die Damen in Bestbesetzung.
Trainerin Julia Rawein warnt vor dem angeschlagenen Gegner: „Schwabmünchen ist stark abstiegsbedroht und braucht dringend Punkte. Letztes Wochenende haben sie aber gegen den Zweiten Laim sehr gut gespielt und nur knapp verloren. Wir haben unsere Fehler aus dem Landshut-Spiel aufgearbeitet und wollen wieder an die guten Vorstellungen aus den Partien gegen Laim und HT München anknüpfen.“

Berichte: Domenico GianninO

D1: Punkt gewonnen oder verloren?

Nach sieben Siegen am Stück gaben die Kissinger Handballerinnen am Sonntag wieder einmal einen Zähler ab. Im Verfolgerduell der Landesliga teilten sie sich beim 26:26 (10:13) mit der TG Landshut die Punkte.
Das Heimspiel am Sonntag sah den Dritten der Landesliga in der Paartalhalle. Kissing hatte aber als Vierter die Chance, mit einem Erfolg die TG zu überholen. Doch zunächst sah es überhaupt nicht danach aus. Der KSC konnte im ersten Durchgang in keinem Mannschaftsteil überzeugen.
Vorne fehlte das Tempo, die Damen entwickelten kaum Druck Richtung Tor. Die rote Karte für Sarah Gottwald nach 18 Minuten erschwerte die Aufgabe zusätzlich. Die Kissinger Spielmacherin hatte nach Ansicht der Schiedsrichter eine Gegenspielerin beim Konter berührt und musste darum früh auf die Tribüne.
Aber auch defensiv lief erst einmal nicht so viel zusammen beim KSC. Zuletzt war ja die offensive Abwehr das Prunkstück in einer Siegesserie, die auch Erfolge gegen den Ersten und den Zweiten der Landesliga umfasste. Doch am Sonntag fehlte auch da der Schwung, die Damen hatten nie den richtigen Zugriff und spielten ohne echten Biss.
Das Resultat war ein 9:13 Pausenrückstand. Besonders die Landshuter Halben bereiteten den Kissingerinnen einige Probleme. In der zweiten Hälfte brachte erst eine Abwehrumstellung eine Verbesserung.
Denn nach dem 12:16 deckte der KSC die Landshuterin Smideliusz kurz. Das brachte den Gastgeberinnen neuen Schwung, Irmi Kefer verkürzte mit zwei schnellen Toren. Frey Osterhuber und Anne Huber machten gegen müder werdende Landshuterinnen viel Betrieb, Kissing kam zum Ausgleich.
In einer extrem spannenden Begegnung schenkten sich beide Teams nicht. Landshut drehte mit sehr lang ausgespielten Angriffen an der Uhr, mehrfach nutzten die Gäste, die nur zehn Spielerinnen zur Verfügung hatten, scheinbare Verletzungsunterbrechungen, um zu verschnaufen. Die Tatsache, dass wiederholt eine Landshuter Spielerin mehrere Minuten liegen blieb, nur um dann doch im Vollbesitz ihrer Kräfte weiterzumachen, sorgte nicht nur bei den Kissinger Fans für Unmut.
Das brachte viel Hektik in eine spannende Partie. Erst musste der KSC noch ein 21:23 wett machen, 30 Sekunden vor dem Ende hatte er jedoch sogar die Chance auf den Sieg. Nach dem 26:26 (10:13) verpuffte aber dieser letzte Angriff, die Begegnung endete Unentschieden.
Damit bleibt Kissing auf Rang vier, zwei Zähler hinter der TG. Trainerin Julia Rawein wusste nicht, wie sie den Ausgang des Spiels einordnen sollte: „Es ist schwer zu sagen, ob wir heute einen Punkt verloren oder einen gewonnen haben. Einerseits hatten wir kurz vor Schluss noch die Chance auf den Sieg. Andererseits hatten wir aber auch fast 40 Minuten lang Probleme gegen einen stark aufspielenden Gegner. Insgesamt haben heute die Präzision und lange auch der Biss gefehlt.“

F. Lang; A. Lang; Kefer (6/1); Eder; R. Gottwald (2); Huber (4); Osterhuber (8); Ruchti (2); Englberger (1); Pusch (2); Zerbs; S. Gottwald (1/1); Winter.
Domenico Giannino

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

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