M1: deutliche Niederlage beim Tabellenführer

Die Kissinger Herren mussten sich beim Landesligaabsteiger TV Gundelfingen mit 17:29 (8:15) geschlagen geben.

Bereits vor der Partie war klar, dass es für den KSC nur eine Außenseiterchance auf die Punkte gab. Mit einer blütenreinen Weste hat der TVG aktuell den Platz an der Tabellenspitze inne und das absolut verdient. In den ersten 10 Minuten aber sahen die Zuschauer eine ebenbürtige Leistung auf der Platte. Aufopferungsvoll kämpfende Kissinger in der Abwehr mit einem gut parierenden Leuprecht im Tor dahinter vereitelten die ersten Gundelfinger Angriffsversuche. Das magere Ergebnis von 1:1 nach sieben Spielminuten spiegelt  die Abwehrschlacht wider. Das sehr gute BOL-Spiel blieb bis zur 15. Minute und einem Spielstand von 6:7 aus Kissinger Sicht offen. Dann aber ging dem KSC die Luft aus, wohingegen Gundelfingen weiter eifrig aufs Tempo drückte. Über die 2. Welle zogen die Gastgeber davon und lag bis zur Halbzeit 15:8 vorne. Genau das setzte sich in der 2. Halbzeit fort, es gipfelte in elf torlosen KSC-Minuten. Philip Zechmann erlöste seine Farben mit einem Rückraumtor zum 9:20 in der 42. Spielminute. In der Folge änderte sich nicht mehr viel. Gundelfingen musste nur noch wenig investieren, Kissing schloss die hart erarbeiteten Torchancen mit Fehlwürfen ab. Über 22:12 und 27:15 erspielte sich der Tabellenführer den Zwölf-Tore-Vorsprung zum Endergebnis von 29:17. „In allen Belangen überlegen“, betitelte es Trainerin Steiner nach dem Spiel. „Wir mühten uns redlich, aber was Gundelfingen gezeigt hat ist ein Vorgeschmack auf Landesliga. Davon sind wir recht weit entfernt.“

Nach der Hallenrenovierung kehrt der KSC mit 5:5 Punkten aus fünf Auswärtsspielen in die Paartalhalle zurück. Diesen Samstag ist dann mit Schwabmünchen ein ebenfalls bisher ungeschlagener Titelkandidat zu Gast. Als Kissinger erinnert man sich aber gern an das letztjährige Heimspiel gegen den TSV, damals gewann Außenseiter Kissing gegen die bis dato verlustpunktfreien Gäste deutlich mit 32:24.

Es spielten:

Leuprecht, Tolks, Krais (TW); Fuchs (1), Bergner (2), Barth (1/1), Antonitsch (2), Brandl, Zechmann (3), Buschendorf (4), Zaja (2), Cless.

Schreib einen Kommentar

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

Social Media