wA: LANDESLIGA!

Die weibliche A – Jugend der JSG Friedberg – Kissing hat es in die Landesliga geschafft. Beim Turnier in Ismaning reichte den Handballerinnen der dritte Platz für das erklärte Ziel.

In wenigen Wochen beginnt die Saisonvorbereitung für die Landesliga.

In Ismaning war die JSG gegen vier andere Teams gefordert. Die Handballerinnen schafften einen glänzenden Start. Dank der guten Abwehr und der hervorragenden Torhüterleistung hatte Wertingen keine Chance. Beim 16:8 Erfolg konnte die Defensive viele Bälle herausfangen und die JSG machte mehrere Treffer über Gegenstöße.

Dies war auch das Rezept für die zweite Partie gegen Allach. Wieder siegte Friedberg-Kissing dank der gut aufgelegten Abwehr. Die Mannschaft arbeitete gut zusammen und bewies beim 10:6 tollen Teamgeist. Die Landesliga war jetzt zum Greifen nah.

Doch jetzt wartete mit Ismaning der Gastgeber. Die Oberbayern waren zuvor knapp an der Qualifikation zur Bayernliga gescheitert und demnach favorisiert. Aber die JSG hemmte mit ihrer guten offensiven Deckung die Angriffe der Gastgeber. Vorne setzte Leonie Birnkammer ihre Mitspielerinnen gut ein und war bei den Spielzügen auch oft selbst torgefährlich.

So kämpfte sich die JSG auch nach einem 4:8 zurück in die Begegnung und hielt den Favoriten bei einem Unentschieden. Birnkammer traf spät zum 13:13, Friedberg-Kissing hatte somit bereits vor dem letzten Spiel die Qualifikation sicher.

Gegen Prien ging es dann sogar um den Turniersieg. Aber nach der erfolgreichen Qualifikation und einem langen Handballtag war jetzt etwas die Luft raus bei der JSG. Darum gab es im letzten Turnierspiel die erste Niederlage, doch das 9:15 machte nichts mehr aus. Die weibliche A – Jugend der JSG Friedberg-Kissing wird in der Saison 2019/20 in der Landesliga antreten.

 

 

Domenico Giannino (gia)

D1: trotz kämpferischer Leistung knappe Niederlage

Für die Kissinger Damen gab es am letzten Spieltag der Landesliga Süd eine Niederlage beim HT München. Sportlich hat das 27:32 (12:18) aber keine Auswirkungen, da den Handballerinnen bereits am vergangenen Spieltag der Klassenerhalt geglückt war.

Das Spiel begann jedoch mit einer Hiobsbotschaft für den SC. Nach nicht einmal drei Minuten verletzte sich Irmi Kefer, die vorläufige Diagnose lautet auf einen Innenbandriss im Knie. Damit musste der SC bereits früh auf seine gefährlichste Angreiferin verzichten. Zudem konnte Rebecca Gottwald nicht auflaufen, ihre Hüftverletzung aus dem letzten Spiel verhinderte ihren Einsatz. Jetzt rückte Linksaußen Vanessa Eder notgedrungen in den Rückraum und unterstützte Anne Huber und Franziska Osterhuber.

Bis zum 4:4 war der SC ebenbürtig, danach machten sich aber die Ausfälle im Rückraum bemerkbar. Nach nur einem Tor in acht Minuten war der HT Mitte des ersten Durchgangs bereits mit 10:5 vorne. Ganz so leicht wollte es Kissing seinem Gegner aber nicht machen. Dank der starken Abwehr und der gut ausgespielten Konter kamen die Gäste nach 20 Minuten zum 11:11 Ausgleich. In ihrem letzten Spiel konnte sich auch Torfrau Franzi Lang mehrfach auszeichnen.

Die Aufholjagd hatte der ersatzgeschwächten Mannschaft aber alles abverlangt und bis zur Pause gelang nun nicht mehr viel. Kissing schaffte nur einen Treffer aus dem Spiel heraus und lag trotz einer kämpferisch mehr als ordentlichen Vorstellung zur Pause mit 12:18 hinten.

Mit neuem Elan ging es in den zweiten Durchgang. Das letzte Saisonspiel sah eine Kissinger Mannschaft, die wie so oft in den letzten Monaten durch ihre ungebrochene Moral imponierte. Erneut verkürze der SC den Rückstand bis zum 16:20 nach 40 Minuten.

Angeführt von der starken Franziska Osterhuber und der treffsicheren Anne Huber kam Kissing jetzt sogar zum 21:21 Ausgleich. Bis sechs Minuten vor dem Ende und dem 24:25 war die Partie offen, da die Gäste durch ihre Abwehrstärke den Gegner entnervten.

Eine Zeitstrafe verhalf München jedoch zum vorentscheidenden Zwischenspurt. Kissing, das nur noch neun Feldspielerinnen zur Verfügung hatte, konnte die Niederlage nicht mehr verhindern. Das 27:32 (12:18) lässt den SC die Saison in der Landesliga als Zehnter beenden. In 26 Spielen gab es neun Siege und zwei Unentschieden für den SC. Der Klassenerhalt in der Landesliga Süd war aber nach dem letzten Heimspiel vor einer Woche bereits sicher.

 

F. Lang; A. Lang; Kefer; R. Gottwald; Pusch (4); Eder (3); Huber (8); Osterhuber (4); Sirch (1); Kalischko (1); Winter (4/3); Walther (2); Herrmann.

 

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

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