D1: Pokal-Aus in der zweiten Runde

Die Kissinger Damen sind am Sonntag im bayerischen Pokal ausgeschieden. Nach dem 27:22 Sieg gegen den Gastgeber aus Sauerlach bedeutete die anschließende 26:37 Niederlage gegen Waltenhofen das Ende aller Pokalträume.

Kissing konnte zwar mit der Rückkehrerin Sarah Gottwald auflaufen, musste aber noch auf die lange verletzte Irmi Kefer verzichten, die noch Trainingsrückstand hatte. Zudem fehlte Torfrau Anki Lang aus beruflichen Gründen. Ausnahmsweise half darum Sabina Drexler nochmals aus im Kissinger Kasten. Auch fünf A – Jugendliche bekamen ihre Bewährungschance im Kissinger Team.

Da die neue Trainerin Anita Steiner noch im Urlaub weilte, half die Übungsleiterin der weiblichen A – Jugend, Julia Rawein, aus. Im ersten Spiel gegen den Gastgeber aus Sauerlach konnte der SC ohne größere Schwierigkeiten gewinnen. Die A – Jugendlichen bekamen beim 27:22 gegen den Bezirksligisten aus Oberbayern viel Einsatzzeit, Kissing gewann, ohne zu glänzen.

Damit war klar, dass es in der zweiten Partie gegen den Landesliga – Konkurrenten aus Waltenhofen bereits um den Turniersieg und den damit verbundenen Einzug in die nächste Runde gehen würde. In der ersten Hälfte war der SC lange ebenbürtig in der offenen Partie. Wegen der schwachen Wurfauswahl und Unkonzentriertheiten im Torabschluss wuchs dann aber der Rückstand immer weiter an.

Vier Minuten vor dem Ende lag der SC bereits klar zurück. Dann kassierte Mitte Franziska Osterhuber wegen einer unglücklichen Aktion die blaue Karte, was eine Sperre nach sich ziehen wird. Beim Versuch, einen weiten Ball abzufangen, war die Kissingerin unabsichtlich in ihre Gegnerin hineingelaufen. Die Schiedsrichter kannten jedoch keine Gnade und bestraften Osterhuber mit dem Höchstmaß, da sie die Aktion als absichtliches Stoßen bewerteten. Wegen dieser blauen Karte wird sie definitiv für den Saisonauftakt am Sonntag gesperrt sein, von der Entscheidung des BHV hängt ab, wie lange sie dem SC danach noch fehlen wird. Mit der 26:37 Niederlage gegen Waltenhofen steht zudem fest, dass Kissing aus dem bayrischen Pokal ausgeschieden ist.

„Wir haben das Turnier auch genutzt, um nochmal ein paar Sachen auszuprobieren“, sagte Rawein. „Die blaue Karte so kurz vor Schluss ist aber auf jeden Fall sehr ärgerlich, denn jetzt wird Kissing eine wichtige Spielerin mindestens für ein Saisonspiel fehlen. Dass es zum Weiterkommen im Pokal nicht gereicht hat, ist aber nicht so schlimm, für uns liegt der Fokus klar auf der Landesliga.“

Domenico Giannino

 

 

Schreibe einen Kommentar

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

Social Media