M1: nächster schwerer Brocken für den KSC

Nach der Partie gegen den Meisterkandidaten Gundelfingen wartet mit Schwabmünchen direkt der nächste hochkarätige Brocken auf die Kissinger Herren.

Jüngst noch in das Meisterschaftsrennen verwickelt, sind die Titelambitionen seit der vergangenen Woche in Schwabmünchen Geschichte. Grund dafür ist die knappe Niederlage gegen Ichenhausen, die den TSV damit auf Rang 3 abrutschen lässt.

Den Kissingern steht also eine hoch motivierte Truppe gegenüber, die nach der ungeplanten Niederlage sich wieder daheim beweisen will. Trainerin Steiner erwartet zwischen den Tabellennachbarn ein spannendes und attraktives BOL-Spitzenspiel. In Schwabmünchen zu gewinnen, ist noch mal eine andere Sache. Da herrscht immer eine hitzige Atmosphäre, so die Trainerin am Donnerstag. Für den KSC ist diese Partie noch einmal die beste Gelegenheit, die aufsteigende Formkurve nach der durchwachsenen Hinrunde zu bestätigen.

Anpfiff ist um 18 Uhr in der Grundschulhalle in Schwabmünchen.

Direkt im Anschluss kommt es dann noch zu der nächsten Kissing/Schwabmünchen Begegnung. Ab 20 Uhr ist Kissings Reserve beim Tabellenzweiten der BOL gefordert.

 

Die weiteren Spiele:

Sonntag, 17.03.2019

10.00 Uhr  Spieltag der weibl. D-Jugend in Friedberg TSV -Halle

10.30 Uhr  Spieltag der männl. D-Jugend in Kissing Paartalhalle

14.00 Uhr  MTV Pfaffenhofenweibl. A-Jugned JSG

14.30 Uhr  männl. C-Jugend SG Kaufbeuren-Neugabl. Paartalhalle

16.30 Uhr  Damen I HCD Gröbenzell II  – Paartalhalle

  

Samstag, 16.03.2019

15.30 Uhr  TSV Göggingen II Herren II

17.30 Uhr  TSV Wertingen weibl. B-Jugend JSG

18.00 Uhr  TSV Schwabmünchen Herren I Sporthalle Holzheystr. 18, SMÜ

20.00 Uhr  TSV Schwabmünchen Damen II

M1: Sensationspunkt gegen den Tabellenführer

In einem spannenden und hart umkämpften BOL-Spiel holten sich die Kissinger Herren gegen den Tabellenführer TV Gundelfingen mit 22:22 (12:9) ein verdientes Unentschieden.

Lange Zeit sah es auch so aus, als dass Kissing mit einem doppelten Punktgewinn vom Platz gehen würde. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase mit zwei starken Keepern in den jeweiligen Gehäusen führte Kissing zur Halbzeit dank einem 3:0-Lauf mit 12:9. Der KSC setzte die taktischen Anweisungen von Trainerin Steiner in Reinkultur um und streute so ordentlich Sand ins Gundelfinger Getriebe. Das defensiv geprägte Spiel setzte sich auch in Halbzeit zwei weiter fort. Die groß gewachsene Abwehr der Gäste konnte nicht mit Rückraumwürfen überwunden werden, daher suchte Kissing über seinen starken Spielmacher Tim Antonitsch alternative Wege durch das Bollwerk. Der Weg ging oft über einen zweiten Kreisläufer oder über den zweikampfstarken Tobi Fuchs und Kissing führte zur 40. Minute überaus verdient mit 15:10. Ab jetzt begann aber Gundelfingens stärkste Phase und bis zur 55. Minute egalisierten die Gäste den Rückstand zum 20:20. Die mitgereisten Fans feierten diesen Aufschwung frenetisch und mit ordentlich Feuer ging es in die letzten fünf Minuten. Tim Antonitsch netzte in der letzten Minute mit seinem fünften Treffer zum 22:21 für Kissing ein, doch der TVG hatte noch seine Auszeit parat. 18 Sekunden vor Schluss erzielte Kapitän Bauer den Ausgleich, der letzte Angriff der Kissinger lief ins Leere.

Das Unentschieden betitelte Gundelfingen selbst als „Blaues Auge“ im Kampf um die Meisterschaft. Trainern Steiner freut sich über den Punktgewinn: „Klar ärgert man sich, dass es nicht zwei Punkte sind. Wir hatten sie eigentlich schon, aber nicht umsonst sind sie Tabellenführer und können auch in so einem Spiel wieder zurückkommen“. Den Grund für die über weite Strecken exzellente Leistung kennt sie: „Die Mannschaft hat sich perfekt an den Matchplan gehalten und sich taktisch sehr diszipliniert. Das war ein echt gutes BOL-Spiel“.

Es spielten:

Leuprecht, Tolks, Krais (alle TW); Fuchs (7); Ußling, Bergner (2), Barth (5/2), Antonitsch (/5), Schneider (1), Brandl, Zechmann (1), Klüglich, Zaja (1), Cless.

 

 

 

Über uns

1950 heben Alfred Kosler und Rudolf Gaß die Handballabteilung des FC Kissing aus der Taufe. 1967 wird der FC-Kissing in den KSC-Kissing umbenannt. Mehr über die Gründung und Geschichte des KSC erfahren Sie hier

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